Zum 1. Juni 2026 übernimmt Claudia Hölbling die Leitung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden. Sie folgt auf Jörg-Uwe Funk, der das Amt seit 2019 geführt hat und im Sommer in den Ruhestand tritt.
Personalwechsel in der Kulturverwaltung
Claudia Hölbling kommt aus der eigenen Verwaltung und ist seit vielen Jahren in der Wiesbadener Kulturverwaltung tätig. Zuletzt leitete sie die Wiesbadener Musik und Kunstschule sowie die Abteilung Wiesbadener Musikakademie. Seit 2020 hatte sie außerdem die Funktion der ersten stellvertretenden Amtsleitung inne.
Ihr Vorgänger Jörg Uwe Funk war seit 2019 Amtsleiter. Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl dankte Funk für sein langjähriges Engagement und betonte, dass dessen unermüdlicher Einsatz den kulturellen Bereich der Stadt entscheidend geprägt habe. Schmehl hob insbesondere Funks Rolle bei der Stärkung freier Kulturträger und bei der Weiterentwicklung großer kultureller Veranstaltungen hervor und bezeichnete ihn als verlässlichen Ansprechpartner in der Kulturszene.
Erfahrung und bisherige Arbeit von Hölbling
Unter Hölblings Leitung wurden laut Stadtverwaltung zahlreiche kulturelle Bildungsinitiativen und Kooperationsprojekte mit städtischen Einrichtungen ausgebaut. Die Stadt führt ihre Darstellung weiter aus, dass sie Erfahrung in der kulturellen Organisationsentwicklung sowie ein breites Netzwerk innerhalb der Wiesbadener Kulturszene mitbringe.
Als erste stellvertretende Amtsleiterin war Hölbling in den vergangenen Jahren bereits in strategische Entscheidungen und die Koordination städtischer Kulturprojekte eingebunden, was den Übergang an die Amtsleitung nach Angaben der Verwaltung erleichtern soll.
Aufgaben des Kulturamtes und Perspektiven
Das Kulturamt ist zuständig für die kommunale Kulturförderung, die Organisation von Veranstaltungen und die Betreuung wichtiger städtischer Kulturinstitutionen. Unter der neuen Leitung soll nach Angaben der Stadt die strategische Weiterentwicklung der Wiesbadener Kulturlandschaft fortgeführt werden.
Kulturdezernent Schmehl zeigte sich zugleich zuversichtlich hinsichtlich der kommenden Zusammenarbeit mit Hölbling und verwies darauf, dass die Kulturstadt Wiesbaden sich in einer dynamischen Entwicklung befinde. Die Stadtverwaltung nennt als Ziel eine Balance aus Kulturvermittlung, Förderung und Teilhabe.

