Mittwoch, 04.02.2026

Jugendliche aus Deutschland, Slowenien und Portugal diskutieren Medien und Demokratie in Wiesbaden

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Nah dran am Taunus – nah dran am Leben.

Im Großen Festsaal des Wiesbadener Rathauses empfing Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher am 30. Januar die Teilnehmenden der internationalen Jugendbegegnung Create, Connect, Click!. Jugendliche aus Deutschland, Slowenien und Portugal stellten dort ihre Arbeiten aus dem mehrtägigen Austausch vor und erhielten zum Abschluss den EU Youthpass als Anerkennung für ihr Engagement und die erworbenen Kompetenzen.

Inhalte und Arbeitsformen

Das Projekt zielte darauf ab, junge Menschen länderübergreifend zu vernetzen und ihr Verständnis für die Rolle von Medien in der öffentlichen Meinungsbildung und in der europäischen Demokratie zu vertiefen. In internationalen Teams setzten sich die Teilnehmenden mit Medienkonsum, Meinungsbildung, Desinformation und digitaler Verantwortung auseinander. Praxisnah erprobten sie Formate wie kurze Videos, Podcasts und Interviews zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen.

Austausch und persönliche Begegnung

Der direkte Kontakt zwischen den Jugendlichen spielte eine zentrale Rolle. Workshops, Diskussionen und informelle Begegnungen dienten dazu, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und Vertrauen aufzubauen. Sozialdezernentin Becher betonte, dass internationale Jugendbegegnungen jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und Gemeinsamkeiten über Ländergrenzen hinweg zu entdecken. Solche Erfahrungen stärkten Orientierung, Verantwortungsbewusstsein und demokratisches Denken, gerade in einer von Medien geprägten Welt.

Organisation, Zielgruppe und Förderung

Organisiert wurde die Begegnung von der Caritas Jugendhilfe Wiesbaden in Kooperation mit der slowenischen Organisation Zavod Manipura und der portugiesischen Organisation Grupo Recreativo Regufe. Das Angebot ist Teil eines kontinuierlich aufgebauten internationalen Kooperationsprozesses und richtet sich gezielt auch an Jugendliche aus der stationären Jugendhilfe. Gefördert wurde das Projekt durch Jugend für Europa, die Nationale Agentur für das EU Programm Erasmus+ Jugend in Aktion.

Der Empfang im Rathaus machte sichtbar, welchen Beitrag internationale Jugendbegegnungen zum europäischen Zusammenhalt leisten und wie sie junge Menschen darin unterstützen, sich aktiv, reflektiert und verantwortungsvoll in einer demokratischen Gesellschaft zu bewegen.

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