Anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome von 1938 warnen Holocaust-Überlebende eindringlich vor einem wachsenden Antisemitismus und einer zunehmenden Israelfeindlichkeit in Deutschland. Die erschreckenden Ereignisse von damals dienen als Mahnung für die Gegenwart, wie die Überlebenden Eva Umlauf und Christoph Heubner betonen.
Insbesondere wird Kritik an israelfeindlichen Demonstrationen in Berlin geäußert. Es wird vor oberflächlicher Erinnerung an die historischen Verbrechen gewarnt, während der Antisemitismus in Deutschland und Europa besorgniserregend ansteigt. Politische Stimmen fordern daher einen entschlossenen Kampf gegen diesen gefährlichen Trend.
Der Appell zur Solidarität mit den Holocaust-Überlebenden und ihren Erinnerungen steht im Zentrum der Schlussfolgerungen. Es wird auf die essenzielle Bedeutung der Demokratie hingewiesen und der Schutz vor rechtsextremen Angriffen betont. Gleichzeitig wird eine kritische Position zur oberflächlichen Erinnerungskultur eingenommen und ein dringender Aufruf zu verstärktem Engagement im Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland und darüber hinaus ausgesprochen.

